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Chronik des Holzberghofs

"Schloss Frederikstein am Münzkopf"



Originaltitel: "Schloss Frederikstein am Münzkopf"
Im frühen 16. Jahrhundert errichteten die Freiherren von Thüngen auf dem wald-  reichen Holzberg  eine Eisenschmelze. Hier wurde im Tagebau gefördertes Eisenerz zu Gußeisen geschmolzen. Im Jahre 1614 wurde der älteste Teil des Schlosses, das sogenannte Forsthaus, welches der Würzburger Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn erbaute. Sein Wappen, sowie die Jahreszahl der Errichtung sind über der Tür des Forsthauses zu sehen. Neben der Eisenschmelze wurde auch eine Maultierzucht betrieben, die jährlich etwa 30 Lastmulis züchtete.

In den folgenden Jahrhunderten wechselte der Besitz häufig unter den Rhöner Adelsgeschlechtern. Erst im Jahre 1910 ließ die damalige  Besitzerin Gräfin Schimmelmann an das Forsthaus das heutige Schloß anbauen. Dieser Anbau ist die Kopie des dänischen Wasserschlosses Frederikstein. Deshalb wird das Schloß von vielen Besuchern für wesentlich älter gehalten.


Schafherde am "Schwarzen Moor" (Die Bilder entstanden vor etwa 100 Jahren)

Seit 1954 befindet sich das Schloß im Besitz der Familie Meinschäfer, die es zu einem Restaurant mit Gästezimmern machte. Aufgrund der malerischen Lage abseits der Ortschaften ist der Holzberghof erst seit 2009 an das Stromnetz angeschlossen. Deshalb essen Sie abends in der gemütlichen Gaststube im Schein von Petroleumlampen.


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